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Carrera GTS Prototyp - Die Nr. 1 - Gebaut in Weissach
498 000 €
BruttoAu-dessus du prix marché de 486 500 €
Przebieg
27 840 km
Paliwo
Benzyna
Skrzynia biegów
Manualna
Moc
245 cv
Motorlegenden
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rok
1980
Przebieg
27 840 km
Paliwo
Benzyna
Skrzynia biegów
Manualna
Moc
245 cv
Kolor
Weiß
Highlights: Porsche 924 Carrera GTS PrototypFahrzeug Nr. 1 – Fahrgestellnummer 001Einziger 924 Carrera GTS in weiß gebaut in WeissachLaufleistung: 29.000 km3 VorbesitzerAus einer renommierten Rallye-Sammlung Es gibt Automobile, deren Geschichte mit ihrer Auslieferung beginnt. Bei diesem Porsche 924 Carrera GTS beginnt sie bereits deutlich früher. Dieses Fahrzeug entstand zu einer Zeit, in der Porsche den 924 Carrera GT konsequent in Richtung Motorsport weiterentwickelte und mit dem Carrera GTS eine kleine Evolutionsserie für den Wettbewerb schuf. Mit der Fahrgestellnummer WP0ZZZ93ZBS710001 handelt es sich um das erste von insgesamt 59 Fahrzeugen dieser Serie. Seine Entstehung geht sogar noch weiter zurück. Bereits im November 1980 wurde der Wagen als Prototyp in der Porsche Entwicklungsabteilung in Weissach aufgebaut. Er diente als Musterfahrzeug für die Entwicklung des GTS und wurde unter anderem für die Vorbereitung der TÜV Prüfungen und der Homologation für die Gruppe 4 eingesetzt. Das Fahrzeug im Detail Die ursprüngliche Basis bildete ein 924 Turbo Chassis mit der Fahrgestellnummer 93A0150562. Das Fahrzeug wurde zunächst als Carrera GT aufgebaut und trug zu dieser Zeit das Kennzeichen BB P 693. Im weiteren Verlauf der Entwicklung entstand daraus der erste 924 Carrera GTS mit der heutigen Fahrgestellnummer und der Motornummer 4710036. Auch innerhalb der späteren GTS Serie blieb dieser Porsche einzigartig. Er ist der einzige in Grandprixweiß ausgeführte 924 Carrera GTS und gleichzeitig der einzige, der in Weissach gebaut wurde. Die übrigen 58 Fahrzeuge entstanden in Zuffenhausen und wurden in Indischrot lackiert. Ausschließlich Linkslenker wurden gefertigt. Der damalige Grundpreis betrug 110.000 DM brutto, für das zusätzlich erhältliche Rallye Paket II wurden weitere 42.400 DM aufgerufen. Eine Zulassung war nur über eine deutsche Einzelabnahme beim TÜV möglich. Konsequenter Leichtbau und Motorsporttechnik Schon die technischen Unterlagen vermitteln, mit welchem Anspruch Porsche den GTS entwickelt hat. Der wassergekühlte Vierzylinder Reihenmotor besitzt 1.984 ccm Hubraum, eine Bohrung von 86,5 mm und einen Hub von 84,4 mm. In der dokumentierten Ausführung dieses Testfahrzeugs leistet der Turbomotor 270 PS bei 6.250 U/min und entwickelt 335 Nm bei 3.000 U/min. Der Ladedruck beträgt 1,1 bar, die Gemischaufbereitung erfolgt über K Jetronic und der Motor verfügt über eine Trockensumpfschmierung. Die Kraftübertragung erfolgt über ein verstärktes Porsche Fünfganggetriebe mit Ölkühlung und Spritzschmierung. Ergänzt wird es durch ein 40 Prozent Sperrdifferential, wodurch die Kraft auch bei engagierter Fahrweise kontrolliert auf die Hinterräder gebracht werden kann. Beim Fahrwerk griff Porsche auf eine aufwendige Konstruktion zurück. Die Vorderachse arbeitet mit Dreieckslenkern und McPherson Federbeinen, hinten kommen Aluminium Schräglenker mit Schraubenfedern zum Einsatz. Stabilisatoren und Bilstein Gasdruckstoßdämpfer ergänzen die Auslegung. Die Bremsanlage stammt aus dem 911 Turbo und verfügt über innenbelüftete und gelochte Bremsscheiben sowie Vierkolben Festsattel Bremszangen und entsprechende Turbo Radnaben. Besonders eindrucksvoll ist die Konsequenz, mit der das Thema Gewichtsreduzierung umgesetzt wurde. Die Karosserie erhielt zahlreiche Bauteile aus GFK und Kunststoff, darunter Motorhaube, Spoiler und Türen. Die Seitenscheiben sowie die Heckscheibe wurden in Leichtbauweise ausgeführt. Im Innenraum wurde auf Rücksitze und Dämmmaterial verzichtet, stattdessen finden sich Rennsitze nach dem Vorbild des Porsche 935, Hosenträgergurte und ein fest integrierter Aluminium Überrollkäfig. Auf den geschmiedeten Fuchs Felgen sind vorne 7 J x 16 und hinten 8 J x 16 montiert. Die Dokumentation des Testfahrzeugs nennt 225/50 ZR 16 an der Vorderachse und 245/45 ZR 16 hinten. Mit einem Gewicht von lediglich 1.060 Kilogramm und einer Leistung von 270 PS ergibt sich ein außergewöhnliches Leistungsgewicht. Die historischen Unterlagen geben eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,2 Sekunden an. Vom Entwicklungsfahrzeug zum Zeitzeugen Nach seiner aktiven Entwicklungsphase blieb der Porsche zunächst weiter im Einsatz. Er wurde für Erprobungszwecke und Testfahrten verwendet und kam auch im Umfeld von Rallye Veranstaltungen zum Einsatz. Die Dokumentation beschreibt ihn unter anderem als Testwagen in Weissach und als Chase Car bei Rallyes. Besonders interessant ist der Einsatz bei der Rallye San Remo 1982, bei der Jürgen Barth mit diesem Fahrzeug als Service für Walter Röhrl unterwegs war. Nach dieser aktiven Zeit wurde der Wagen schließlich bei Porsche in Weissach abgestellt. Dort geriet er für etwa ein Jahrzehnt in Vergessenheit. Für ein Fahrzeug, das unmittelbar an der Entwicklung des 924 Carrera GTS beteiligt war, hätte seine Geschichte damit beinahe ein sehr frühes Ende genommen. Der Porsche Rennmechaniker Werner Hillburger holte ihn schließlich aus der Vergessenheit und baute das Fahrzeug Anfang der neunziger Jahre vollständig neu auf. 1994 wurde es wieder zugelassen. Im Jahr 2001 wechselte der GTS zu Peter Voigt, bevor er im März 2007 in den Besitz seines heutigen Eigentümers gelangte der eine eindrucksvolle Sammlung an original Ralley-Fahrzeugen hat und diese selbst aber teilweise auch u.a. als Beifahrer von Walter Röhrl regelmäßig einsetzt. Seitdem wurde der Wagen nochmals gründlich restauriert und technisch umfassend aufgearbeitet. Heute ist der 924 Carrera GTS wieder voll einsatzbereit und wird gelegentlich bei Veranstaltungen in Europa bewegt. Was diesen Porsche letztlich so außergewöhnlich macht, ist deshalb nicht allein seine geringe Stückzahl. Es ist die Verbindung aus seiner frühen Entstehung in der Porsche Entwicklungsabteilung, seiner Rolle als Musterfahrzeug für die GTS Entwicklung und Gruppe 4 Homologation, seiner einzigartigen Fertigung in Weissach und seiner technischen Auslegung als kompromissloses Wettbewerbsfahrzeug. Hinzu kommt die Tatsache, dass seine Geschichte nicht mit dem Ende seiner Zeit bei Porsche abgeschlossen war. Nach Jahren der Vergessenheit wurde er gerettet, neu aufgebaut und über Jahrzehnte erhalten. Heute steht damit ein Fahrzeug zur Verfügung, das einen sehr unmittelbaren Einblick in die Motorsportentwicklung von Porsche zu Beginn der achtziger Jahre ermöglicht. Fazit: Ein außergewöhnliches Stück Porsche-Geschichte. Als erster 924 Carrera GTS und einziger in Grand Prix Weiß nimmt dieser Prototyp eine ganz besondere Stellung ein. Mit lediglich 29.000 km und nur drei Vorbesitzern verbindet er eine bemerkenswerte Historie mit einer besonderen Nähe zum ursprünglichen Fahrzeug. Ein Auto, das nicht nur selten ist, sondern tatsächlich einzigartig. Dieses Fahrzeug ist das erste von 59 Fahrzeugen, die Porsche bis 28. Februar 1981 als kleine Evolutionsserie reiner Wettbewerbswagen nach Produktionsende der 406 Straßensportwagen 924 Carrera GT aufgelegt hat. Es ist der einzige in grandprixweiß und der einzige in Weissach gebaute GTS, alle anderen 58 sind einheitlich indischrot lackiert und in Zuffenhausen gebaut worden. Es wurden ausschließlich Linkslenker produziert. Dieses Fahrzeug wurde bereits im November 1980 als Prototyp in der Entwicklungsabteilung auf Basis eines 924 Turbo Chassis mit der Fahrgestellnummer 93A0150562 als Carrera GT aufgebaut und später mit dem Kennzeichen BB-P 693 als erster GTS mit der Fahrgestellnummer WPOZZZ93ZBS710001 und der Motornummer 4710036 zugelassen. Mit dem Musterfahrzeug wurden die TÜV-Abnahmeprüfungen vorbereitet und die Homologation in der Gruppe 4 beantragt; verbaut sind also die Gruppe 4 Homologationsteile für Clubsport wie bspw. die Trockensumpfschmierung. Es diente für den Porsche Ingenieur Roland Kussmaul als Testwagen in Weissach und als Chase Car bei Rallyes; Jürgen Barth hatte mit diesem Fahrzeug einen kleinen Unfall, als er damit Service für Walter Röhrl bei der Rallye San Remo 1982 fuhr. Jeder GTS konnte nur mit einer TÜV-Einzelabnahme und auch nur in Deutschland direkt oder über eine deutsche Zollnummer zugelassen werden. Nach 1982 diente dieses Fahrzeug zu Erprobungszwecken und für Händler- Testfahrten, bevor es im Porsche Entwicklungszentrum in Weissach abgestellt wurde und dort für ein Jahrzehnt in Vergessenheit geriet. Der Porsche Rennmechaniker Werner Hillburger rettete das Fahrzeug vor der Verschrottung und hat es Anfang der neunziger Jahre komplett neu aufgebaut und 1994 auf LB-RR 54 zugelassen. Er verkaufte es 2001 an Peter Voigt, der es mit Kennzeichen BB- 939 zugelassen hatte. Der jetzige Besitzer hat das Fahrzeug im März 2007 gekauft. Nach einer gründlichen Restauration ist das Fahrzeug jetzt wieder voll einsatzbereit und wird gelegentlich bei Veranstaltungen in Europa eingesetzt. Sonderausstattung: „Rallye Paket II“
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